Bürgermeisterwahl Mettmann


Für Mettmann aktiv – was ich möglich machen möchte

„Können Sie sich vorstellen, Bürgermeisterin von Mettmann zu werden?“ Ich war baff. An diesem Tag hatte ich mit vielen Fragen gerechnet, vor allem Fragen zu meinem Engagement für den Sport in Mettmann – aber das?

 

Bürgermeisterin werden? Meine Stadt in Amt und Würde vertreten – im Rathaus für Mettmann aktiv sein? Puh. Das musste ich erst einmal sacken lassen. Bürgermeisterwahl in Mettmann … Was für eine Herausforderung! Und was für ein Kompliment.

 

Seit einem Vierteljahrhundert schon gibt es keine Frau an der Spitze im Rathaus von Mettmann – und das könnte nun ich werden. Beide großen Parteien in Mettmann wollen mich als unabhängige gemeinsame Bürgermeister-Kandidatin ins Rennen schicken. Und wer mich kennt, weiß: Ich renne gerne … – und liebe Herausforderungen.


Warum ich zur Bürgermeisterwahl in Mettmann antrete

„Das ist doch toll!“, meine Familie war begeistert, als ich ihnen von der Idee, mich zur Bürgermeisterwahl zu stellen, erzählte. Und sie war kritisch: Bin ich für das Wahlkampfgetöse geschaffen? Trau ich mir das zu, auch gegen das Establishment? Auch hier muss ich Entscheidungen treffen, die nicht allen Mettmannern schmecken werden. Wie komme ich mit Gegenwind – eventuellen persönlichen Angriffen – klar?

 

Die Diskussion beim Abendbrot über das Für und Wider meines Antritts zur Bürgermeisterwahl ging in die Annalen der Familie Pietschmann ein. Schließlich ging es um weit mehr als eine persönliche Entscheidung. Es ging um einen neuen Weg für unsere ganze Familie hin zu neuen Zielen.

 

Und das gab den Ausschlag für mich: Wie wichtig mir diese Ziele sind. Das haben mir die letzten Jahre gezeigt, in denen Mettmann zu meinem Zuhause geworden ist. In Mettmann gingen unsere Kinder zur Schule. Hier treffe ich unsere Freunde. Hier bin ich über den Sport, das Ehrenamt, über die alltäglichen Kontakte als Geschäftsführerin, beim Einkaufen oder auf Veranstaltungen so gut vernetzt, dass ich mich, auch wenn ich woanders schlafe, heimisch fühle. Mein Zuhause ist da, wo ich aktiv bin. Deswegen habe ich zusammen mit meiner Familie entschieden: Ja, ich würde antreten, um an der Verwirklichung von Möglichkeiten zu arbeiten, die ich für Mettmann, mein Zuhause, sinnvoll, spannend und lohnenswert finde. 

 

Stärken, was unsere Stadt schon so lebenswert macht und gut gelungen ist, für was ich Fan bin. Lösen, was Sie und ich als problematisch ansehen.


Meine Ziele für Mettmann – gemeinsam mehr möglich machen

Im Dezember dann ist die Blase geplatzt – da stand ich auf dem Blotschenmarkt. „Sandra Pietschmann tritt bei der Bürgermeisterwahl an!“ Das ging schnell rum. Schließlich war ich aufgrund meiner Arbeit bei Mettmann Sport keine Unbekannte. Und sofort war ich mitten im Gespräch. Was ich liebe – und ganz klar eines meiner Ziele für Mettmann ist: Die Menschen an einen Tisch bringen, netzwerken, um für die Probleme, die uns alle angehen, gemeinsam Lösungen zu finden und möglich zu machen. Und gerne darf dieser „Tisch“ auch in der freien Natur sein, vielleicht im Neandertal … denn ich plane in den nächsten Wochen einen Walk & Talk, bei dem wir gemeinsam unser schönes Mettmann entdecken und in den Dialog kommen.

 

Der Austausch mit allen Beteiligten liegt mir am Herzen, denn nur so werden wir wirklich in Mettmann etwas bewegen können. Um die Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen. Den ÖPNV zu verbessern, Mettmann fahrradfreundlicher zu machen, damit wir alle weniger im Stau stehen müssen. Mettmann hat in Sachen Naherholungsgebiete, Vereine und Kultur schon heute so viel zu bieten. Aber Mettmann kann mehr. Mettmann soll noch lebenswerter für alle Generationen werden. Unsere Senioren sollen sich in der Stadt wohlfühlen. Und ich möchte in Mettmann ganz viele junge Familien und Kinder sehen, die hier in ihr Leben starten. Und die auch einen Betreuungsplatz erhalten. Auch im wirtschaftlichen Bereich ist das ein wichtiges Ziel: In Mettmann sollen gestandene Unternehmen und Startups ankommen und sich entwickeln können.

 

Ja, Mettmann soll noch attraktiver werden, es soll im wahrsten Sinne eine Anziehungskraft ausstrahlen. Und zwar auf Unternehmen, auf Gäste, die uns zukünftig besuchen werden, und auf Sie, liebe Mettmannerinnen und Mettmanner. Das ist mein großes Ziel für Mettmann, das ich gemeinsam mit Ihnen möglich machen möchte. Damit wir uns in unserer attraktiven Stadt wohlfühlen.


Darauf einen Kaffee

Ich bin mir sicher, dass wir zusammen – denn es geht nur im Dialog und mit viel Bürgerbeteiligung – Mettmann zu einem noch schöneren Zuhause machen können. Gemeinsam können wir mehr möglich machen. Die genauen Ziele möchte ich mit allen Beteiligten in einer Agenda für Mettmann formulieren – denn so gerne ich auch meine Laufschuhe anziehe und renne: Um wirklich etwas zu erreichen, braucht es ein Ziel. Wenn wir nicht wissen, wo wir hinwollen, haben wir keine Orientierung und keine Handlungsräume.

 

Treffen Sie mich doch auf einen Kaffee >Termine< und wir unterhalten uns über diese Ziele. Was sind Ihre Ziele für Mettmann? Sagen wir mal bis 2030 …

 

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen auf meiner „Kaffeetour“ durch Mettmann. Ich freue mich, dass ich die Frage, ob ich für die Bürgermeisterwahl in Mettmann kandidiere, mit JA! beantwortet habe. Es geht nur gemeinsam. Und dass die großen Parteien in Mettmann meine Kandidatur unterstützen, ist schon ein wesentlicher Schritt in eine gemeinsame Zukunft. Und es geht nur unabhängig. Ich habe einen eigenen Kopf. Mettmann hat seine eigene Identität. Sie haben Ihre ganz eigenen Ideen, Anliegen und Wünsche, wie Sie sich eine Zukunft in Mettmann, unserem Zuhause, vorstellen. 

 

Ich bin gespannt auf unsere Gespräche!

 

Ihre